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BSI: "Die IT-Sicherheit in Deutschland ist besser geworden, könnte aber noch besser sein"

 Laut BSI sei die IT-Sicherheit in Deutschland auf hohem Niveau, könne aber in vielen Bereichen noch verbessert werden, heißt es aus Berlin. Ein neues "nationales Verbindungswesen des BSI" soll die Meldepflichtenbetroffener Unternehmen nach dem IT-Sicherheitsgesetz ergänzen. Der Noch-Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Arne Schönbohm, Leiter des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, haben in Berlin den aktuellen IT-Lagebericht 2017 vorgestellt. Die Lage sei weiterhin auf hohem Niveau angespannt. Der Bericht zeigt Zahlen zu den meldepflichtigen Vorfällen in Deutschland mit kritischem Störpotenzial: Bis Juni 2017 liefen 34 Meldungen ein, davon 18 im Bereich Informationstechnik und Telekommunikation. Weitere 11 Meldungen entfielen auf den Bereich Energie, 3auf den Bereich Wasser / Wasserwirtschaft und 2 auf den Bereich Ernährung. Zudem verhinderte eine Eilmeldung aus dem Bereich Energie die Ausbreitung von Schadcode, der auf Raffinerien angesetzt war. Ein besonders kritischer Vorfall geschah im Unternehmen ThyssenKrupp. Der Konzern brauchte mehrere Monate und die Hilfeexterner Spezialisten, um die Schäden zu beseitigen und das Unternehmensnetzwerk neu zu strukturieren und abzusichern.